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Sonntag, 26. April 2015

Einfuhr nach Singapur

Bei einem Flug von Deutschland nach Singapur wird einem, sofern eine gewisse deutsche Fluggesellschaft ist, ein Zettel in die Hand gedrückt, welche Sachen auf keinen Fall oder nur in Maßen eingeführt werden dürfen.


 
Man sollte auf keinen Fall Drogen, Zigaretten, Feuerwerk, Kaugummi oder Schweinkram nach Singapur versuchen einzuführen. Mit der Einfuhr von Alkohol sollte man es auch nicht übertreiben. Aber ansonsten ist das wirklich alles :-)
Warum mich das freut???
Gestern waren wir unterwegs und trafen ein dänisches Pärchen, dass nun schon 32 Jahre in Singapur lebt. Dieses hat uns erzählte, dass Sie aus ihren Heimaturlauben Lebensmittel mitbringen, so zum Beispiel mehre Stück Schimmelkäse. Gut das wäre jetzt nicht meine erste Wahl, aber nach 3 Monaten Singapur fehlt mir die ein oder andere Sache aus Deutschland sehr.
So ist nun meine Hoffnung, dass Besuch aus Deutschland jetzt immer einen Koffer mit Leckereien mitbringt :-)
Für alle Besucher :-) und alle Neulinge in Singapur, hier meine Liste

1. Nougat Schokolade
    Schokolade gibt es hier, auch Produkte von Nestle und Rittersport, aber um Himmelswillen warum     fehlt die Nugatschokolade. Nur nebenbei bemerkt Marzipan habe ich auch noch nicht gesehen. Aber wer will das schon:-)
2. Käse
    Dieser ist unfassbar teuer.
3. Rasierschaum
   Umgerechnet 7€ für eine Dose
4. Zahnbürsten
    Auch hier liegen die Preise bei 7 € pro Stück
5. Schinken
    Habe ich noch nicht gefunden, so wie Leberwurst etc.
6. Schaumfestiger für die Haare
    Bisher habe ich noch keinen gefunden
7. Roggenmehl
    Die guten alten genormten Mehlsorten fehlen mir, gerade jetzt wo ich anfange Brot zu backen.
    Mein Mann mir neulich Mehl aus Deutschland mitgebracht. Ich habe sehr gebangt, da es so sehr         viel Ähnlichkeit mit Rauschgift hat. Aber es hat funktioniert!!!
8. Vanillezucker
9. Hefe

Ich denke die Liste wird sich im Laufe der Zeit verändern, denn wenn man in Singapur sucht, dann findet man meistens auch. Ich befürchte allerdings, dass sich die Preise nicht ändern.

So lieber zukünftiger Besuch fühlt euch bitte nicht unter Druck gesetzt, aber eine Nugatschokolade sollte schon drin sein :-) Wir freuen uns auf euch ;-)



Donnerstag, 26. März 2015

Tipps für die Wohnungssuche in Singapur

Die Wohnungssuche in Singapur ist sehr spannend, interessant und vor allem anders als in Deutschland.
Um einen ersten Eindruck vom Wohnungsmarkt zu bekommen, empfiehlt es sich folgende Links anzuschauen:
http://www.propertyhub.com.sg/singapore-district-guide.html
http://www.propertyguru.com.sg/

Aus dem ersten Link sollte der oder die Distrikt(e) der Wahl gesucht werden. Klar ist natürlich, umso näher man an Distrikt 10 wohnt umso teurer wird es ;-)
Wenn geklärt ist wie viel das neue Heim kosten und wo es liegen soll, wird ein Agenten der Wahl kontaktiert.
Dieser Agent sucht dann nach einem Abfragen von persönlichen Präferenzen potenzielle Wohnungen raus. Diese werden dann an einem Tag besichtigt ( das können so um die 10 Termine pro Tag sein).
Der Agent holt einen ab und es werden gemeinsam alle Wohnungen besucht. Vor Ort trifft man auf den 'Gegenagenten', dieser vertritt den Wohnungseigentümer ( landlord genannt). Dann wird besichtigt was das Zeug hält. Schuhe ausziehen beim Betreten der Wohnung nicht vergessen ;-) Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es lohnt sich Schuhe anzuziehen, in die man schnell rein und raus schlüpfen kann.
Beim Betreten der Wohnung kann man meistens schon sehen, ob die Wohnung eine zeitraubende Besichtigung wert ist, ansonsten nichts wie raus und weiter geht es.
Trifft eine Wohnung den persönlichen Geschmack, sollte das auf keinen Fall vor dem 'Gegenagenten' gezeigt werden, das beeinflusst sonst nur die Preisverhandlungen. Diese werden vom eigenen Agenten mit dem Gegenagenten geführt. Der Agent ist übrigens auch der Hauptansprechpartner wenn es Probleme, während der Mietzeit, mit der Wohnung gibt.
Es können einige Termin vergehen bis das Heim der Träume gefunden ist, zumal die Taktik mancher Agenten ist, erst einmal die weniger schönen Objekte vorzuführen um den Kunden dann für ein wenig bessere Sachen zu begeistern.
Ich kann nur raten, mit dem eigenen Agenten sehr direkt zu sprechen oder gegebenenfalls zu wechseln, wenn er gar keine passende Wohnung zeigen kann. Denn eines ist sicher es gibt in Singapur wirklich traumhafte Wohnungen die auf jeden Fall den Geschmack eines Europäers treffen.

Auf Grund des Wetter sollten folgende Sachen in der Nähe der neuen Bleibe sein ( in der Nähe heißt max. 10 min Fussweg) :

- eine MRT Station ( im Moment werden viele MRT Stationen neu gebaut, die Fertigstellung verschiebt sich aber immer wieder nach hinten, also bitte nicht darauf verlassen) oder zumindest eine Bushaltestelle
- Hawker Center ( Fressmeile- wer will schon bei der Wärme kochen ;-))
- 'einheimischer' Supermarkt ( Giant, first price etc. für günstige Lebensmittel)
- idealer Weise ein Markt ( für günstige frische Lebensmittel)

Viele Leute fahren einige Monate vor dem Umzug nach Singapur, um eine Wohnung zu suchen,
wir haben dies erst gemacht, als wir schon fest hier waren.
Es hat keine 2 Wochen gedauert und wir hatten unsere neue Bleibe gefunden. Wir hätten auch sofort einziehen können, wenn nicht unsere Möbel noch unterwegs gewesen wären.
Ich fand es echt ein Erlebnis die verschiedenen Wohnmöglichkeiten zu sehen und würde es jeder Zeit wieder tun ;-)

Montag, 9. Februar 2015

Wir ziehen ein

Wir sind in den letzten 2 Monate nur mit ein paar Klamotten ausgekommen und haben eigentlich nur unser großes Sofa so richtig vermisst. Ich war auch der Meinung, dass wir uns in Deutschland von vielen Sachen getrennt haben, da wir ja wussten, dass wir in Singapur weniger Platz haben werden.
Als dann am vergangenen Montag unsere Sachen ankamen, wusste ich, es war nicht genug. Es war mein persönlicher Albtraum. Ich stand mit Tim am Rockzipfel ( und das ist keine Metapher) in der Tür und warte, dass 5 Packer 6 Stunden lang Möbel und Kartons aus dem Container in unser Wohnzimmer transportierten. Dabei hatte ich immer meine 5 seitige Packliste in der Hand um jede einzelne von ca. 250 Packstücken abzuhaken.
Ganz ehrlich, bei gut einem Drittel der auf der Packliste verzeichneten Sachen wusste ich nicht mehr was das überhaupt ist.
Tim war hell auf begeistert als er sein Bobby Car wieder fand und nutze die Packstücke als Parcours.
Die Packer taten mir echt leid, die Hitze war erbarmungslos und der Schweiß ran in Strömen... Hilfe mein Parkettboden ;).
Den Abend hab ich dann,weil ich es nicht mehr ausgehalten habe, schon angefangen auszupacken... Zum Glück, denn irgendwie waren manche Sachen nicht das was auf der Packliste stand. Und so konnte ich nachträglich die Kartons anderen Räumen zuweisen... Dann wird den Packern nicht langweilig :).
Der nächste Tag stand dann im Zeichen des Aufbaus und Auspackens. Die Packer sahen irgendwie glücklich aus.
Insgesamt kann ich sagen war ich sehr zufrieden. Nichts ist beschädigt, alles war super gepackt, die Leute von der hiesigen Spedition Felix waren unglaublich nett und zuvorkommend.
Jetzt eine Woche nach dem Einzug, sind wir immer noch am sortieren und räumen. Das Gröbste ist geschafft, jetzt fehlt nur noch das Feintunning.



Donnerstag, 29. Januar 2015

Unser neues Zuhause

Es ist soweit... Wir hatten heute die Schlüsselübergabe zu unserem neuen Zuhause. Man, waren wir aufgeregt.
Wir 3 können es kaum erwarten am Sonntag hier einzuziehen. Endlich Schluss mit dem Nomadenleben. 
Leider kommen unsere Sachen verspätet an. Hätte mich auch echt gewundert, wenn das geklappt hätte.
Also war die letzte Woche davon geprägt überall das Nötigste zu kaufen, damit wir es uns in unserem neuen Zuhause gemütlich machen können. Ach wie sich das anhört Zuhause... Zuhause... Zuhause.
Zu dem Nötigsten gehörte auch ein Bett.
Wir sind jetzt also ab Sonntag in unserer neuen Bleibe, mit einem Bett und 7 Koffern.
Hört sich doch irgendwie romantisch an... Was sagt ihr?


Dienstag, 27. Januar 2015

Auf der Suche nach...

In Singapur gibt es unglaublich viele Einkaufszentren. Allein in der Innenstadt ( entlang einer Straße )finden sich ca. 40 Stück. Alle diese Malls sind mindestens 4 stöckig und grenzen direkt aneinander.
Klamotten aus jedem Preissegment findet man hier ohne Ende.
Aber Möbel?! ... Die hatte ich bisher noch nicht gesehen, nur vereinzelt in wenigen kleinen Läden.
Also habe wir unsere Deutschen und einheimischen Kontakte angezapft.
Es gibt hier leider keine Möbelhäuser, bis auf Ikea, sondern ganze Shoppingcenter mit Möbel.
Als erstes haben wir uns auf Ikea gestürzt, da kennen wir uns schließlich aus...da gab es wenig überraschendes, bis auf das Essen. Eklig...

Auf dem Weg nach Hause haben wir dann noch an der Pflanzenmeile angehalten. Sogar Alex konnte sich hier für die tropischen Pflanzen begeistern und Tim wollte unbedingt einen Hasengartenzwerg.





Dann ging es in das singapurische counters, dass war okay was die Elekrtonikabteilung betraf, aber Möbel kaufen....nein!!! Keine Beratung und die Atmosphäre ist irgendwie schmuddlig.
Also weiter in ein Kaufhaus, gefühlt ein Kaufhaus für Betten.
15 Geschäfte mit Matratzen und Bett. Abgesehen von den Preisen, die mich umgehauen haben, konnte ich mich am Ende nur noch an das teuerste Bett und das mit der Matratze aus Naturmaterialien errinnern. Alles andere ist ein Einheitsbrei.
Für Tim war das Ganze ein mehr oder weniger tolles Erlebnis. Einerseits super langweilig, andererseits gab es in einigen Geschäften zur Ruhigstellung Süßigkeiten. Irgendwann hatte er aber genug und wäre am liebsten in den ein oder anderen Bett mit mir liegen geblieben.



Mittwoch, 14. Januar 2015

Expat in Singapur

In den letzten 7 Tagen haben wir 3 eine Menge geschafft.
Wir haben im MoM ( Ministery of Manpower) unsere Aufenthaltsgenehmigung final ausstellen lassen. 
Mit diesen Aufenthaltserlaubnissen ist es uns nun möglich Mietverträge zu schließen, ein Konto zu eröffnen, Handyverträge zu schließen etc.
Das ganze war wirklich sehr unkompliziert und die Leute dort waren sehr freundlich.
Da es ohne lokales Konto keinen Mietvertrag gibt, war das unser nächster Schritt. Wir haben kurzer Hand in der Bank einen Termin gemacht, von der wir wussten es gibt an jeder Ecke einen Geldautomaten. 
So sind wir also zum vereinbarten Termin in der Bank erschienen... Man begegnete uns mit große Verwunderung, es ist wohl nicht üblich das Termine eingehalten werden. Nach kurzem Warten wurden wir in ein Büro ( in der Größe einer Besenkammer ), dass auf 18 Grad runtergekühlt war geführt. Die Beraterin tat ihr Bestes.... Aber sagen wir so... Wir saßen ganze 1,5 Stunden dadrin. Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich wollte nur raus, mir war kalt, Tim quengelte rum und das Englisch und die zeitweilig Verwirrung unserer Beraterin forderte höchste Konzentration ab.
Ich war froh als wir danach nach draußen durften. 
Wir wärmten uns im Freien auf und dann gab es was zu Essen.
Was ich da allerdings getrunken hab war mir bis zum Schluss nicht klar.



Heute haben wir dann unseren Mietvertrag unterschrieben. Zum 1.Februar haben wir wieder ein eigenes Zuhause. Nach 2 Monaten Nomaden Leben ist dies echt ein Lichtblick.
Jetzt kann es mit dem Einkaufen los gehen. Hört sich toll an...ist aber extrem anstrengend. 
Wo kann ich hin? Welcher Preis ist angemessen? Es ist zum verrückt werden.
Tim und ich sind auf Erkundungstour...Bericht folgt. 😁

Sonntag, 4. Januar 2015

Was bisher geschah

Die ersten Tage sind bereits rum und wir haben hier schon wieder eine Menge erlebt, trotz Jetlag, der Tim und mich fest im Griff hat.
So müssen wir uns jetzt wieder an den Linksverkehr gewöhnen. Da mir bald das Auto fahren "droht" bin ich auch als Fußgänger im Straßenverkehr mit höchster Konzentration unterwegs.
Während ich bei unserem letzten Besuch immer nur panisch von Rechts nach Links und umgekehrt guckte, in Erwartung dass die Autos von überall kommen könnten, so versuche ich jetzt überlegt an die Sache ranzugehen. :)
Achso, das Auto haben wir tatsächlich auch schon. Mein Respekt an Alex, dass er seine erste Fahrt im Berufsverkehr heil überstanden hat. Ein ganz gutes Zitat vom ihm: Ich hab die blauen Schilder mit weißem Pfeil in Deutschland immer für unsinnig gehalten, jetzt bin ich froh, dass es sie auch hier gibt und mir zeigen auf welcher Fahrbahn ich bleiben muss. :)
Um unsere erste gemeinsame Autofahrt als Familie zu begehen, mussten wir uns dann, für uns überraschend, doch einen Kindersitz kaufen (in den hiesigen Taxis ist dies nicht nötig, für private Fahrzeuge schon). In Deutschland wälzten wir uns durch Testberichte und Erfahrungen von Beratern und Freunden. Hier mussten wir uns schnell entscheiden. Einziges Kriterium: IsoFix für den schnellen Ein- uns Ausbau.
Es gab genau 2 Sitze in 3 Läden. Für mich mal wieder das Zeichen, dass man sich in Deutschland über alles so viele Gedanken macht. Ist das gut so?!

Ein großes To Do auf meiner Liste ist das Organisieren einer 'Home Base' für uns. Das erste Hindernis war das Telefonat mit der Maklerin. Ich war so aufgeregt, dass ich froh war, dass die Maklerin nach der ersten Minute sinnlosen Gestammels nicht aufgelegt hat. Am Samstag hatten wir dann unsere ersten 2 Besichtigungen. Und eine davon war sehr vielversprechend. 






Sonntag, 21. Dezember 2014

Abmeldung

In den letzten Monaten habe ich gelernt, dass man sich in Deutschland in jeder Hinsicht doppelt und dreifach absichert. Einerseits ganz komfortabel, wenn ich an die soziale Absicherung denke, andererseits nervig, was das Gerenne, Unterschreiben und Rückversichern angeht wenn man das für eine begrenzte Zeit nicht mehr in Anspruch nehmen will/kann.
Wo war ich die letzten 30 Jahre, dass mir das nicht aufgefallen ist.
Der Höhepunkt und hoffentlich das Ende des Ganzen ist jetzt die Abmeldung vom letzten Wohnort. 
Frühestens 14 Tage vor der Ausreise ist eine Abmeldung möglich.
Das bedeutete für mich, raus aus dem schönen Frankenland zurück nach Lüneburg.
Das Ausstellen der Abmeldung ist relativ unkompliziert. Ehepartner können, dass ohne des Beisein des anderen auch füreinander machen.

Jetzt geht es dann aber erst richtig los, jetzt müssen ca. 30 Briefe geschrieben werden, in denen die Abmeldung und Adressänderung an diverse Ämter, Versicherungen etc. mitgeteilt werden müssen.
Nervig, aber gut... Solange mich das vor Mahnverfahren jeglicher Art schütz bin ich dabei.
Ehrlich gesagt hätte es mich ziemlich genervt nur wegen der Abmeldung zurück zu fahren.
Ja es war nett Lüneburg wiederzusehen und ich musste an soviel tolle Sachen und vor allem Menschen denken, aber irgendwie war ich froh als ich wieder fahren konnte und zwar nach Hamburg.
Zu einer super Weihnachsfeier. Was soll ich sagen... Es war der Wahnsinn. Mit so vielen tollen Leuten in einer so schönen Lokation zu feiern... Ich werde es vermissen.

Freitag, 28. November 2014

Es reicht

Die Vorbereitungen waren umfangreicher, als geplant, 8 Wochen sind eine verdammt kurze Zeit, wenn es gilt, seine gesamte Habe dahingehend zu sortieren, was man entsorgt, was man verschenkt oder verkauft,  und was es letztlich Wert ist, mitgenommen zu werden.
8 h bevor die Umzugsleute hier einreiten und wir nähern uns dem Ende. (auch dem Ende unserer Nerven ;-))

Am Freitag habe ich mein Auto verkauft und seit Samstag haben wir keine Küche mehr.
Toll für Tim denn er ist in den Genuss seiner ersten Lieferservice Pizza gekommen und er liebt es.


In der letzten Zeit sind wir oft gefragt worden: Wie geht es euch? Ist es schwer? Ist das nicht ein komisches Gefühl?
Es ist schwer zu glauben (auch für mich), aber uns geht es gut. Es fällt uns nicht schwer und  nein es ist kein komisches Gefühl.
Ich frage mich aber ernsthaft ob das normal ist. Aber wahrscheinlich geht das alles in dem bisherigen Trubel unter.
Kritisch sind die Abschiede von den lieben Menschen um uns.

Könnt ihr nicht alle mitkommen???? 

Mittwoch, 19. November 2014

Umzugsfreier Tag

Musik laut und auf zur finalen 'Aussortierung'.
Es ist erstaunlich wie viel Kram trotzdem noch auszusortieren ist, obwohl ich alles schon 2x in der Hand hatte.
Man bin ich froh, wenn wir hier raus sind, langsam macht es keinen Spaß mehr.

Gestern haben Tim und ich uns eine Auszeit gegönnt.
Am Vormittag waren wir Plätzchen backen in der Krippe.
Kinder sind doch echt manchmal eklig. Mal abgesehen davon, dass sowohl die Kinder, Erzieher als auch ich voll mit Mehl eingestäubt waren, haben einige das Mehl so in sich reingestopft.
Die Plätzchen sahen am Ende auch anders aus als ich es gewohnt bin, die Erzieherin meinte vorher noch zu mir, es soll auf keinen Fall der Anspruch auf Perfektion bestehen. Nachdem also lauter Haufen und Krümel auf dem Blech gelandet sind,  habe ich Tim auch einfach machen lassen. Bei ihm gab es geschnittene Würste... es lebe die Kreativität.


Danach haben wir uns auf nach Hamburg gemacht, und meine Ex-Kollegen besucht ;-)
Es sein nur soviel gesagt, Tim hat ne Menge toller Sachen erlebt: er durfte Micky Maus gucken, mit LKW's spielen, auf nem riesen Ball rumtoben und Gummibärchen essen.
Ich denke er freut sich jetzt schon auf sein Arbeitsleben ;-)

Ach und eh ich es vergesse Tim hat jetzt offiziell einen Krippenplatz an der 'German European School Singapore'. Juchu!!
3 Halbe Tage die Woche ab dem 15.01.2015.
Ich hoffe es gefällt dem kleinen Kosmopoliten.

Mittwoch, 12. November 2014

Zollbestimmungen und anders

Nur noch 2 Wochen und der Container steht vor der Tür.
Mit dem näher rücken des Containers ;-) kommen aber auch immer mehr Zollformalitäten auf uns zu.
So kommen jetzt mindestens 3 E-mails oder Anrufe täglich von unserem Umzugsunternehmen mit Fragen wie:
Wieviele CD's, DVD's; Videos etc. nehmen sie mit? Wenn ja bitte alle auflisten :-(

Alkohol? Wenn ja muss alles extra versteuert werden.
(Wir entscheiden uns unsere gesamten Bestände bei einer spontanen Feier zu verbrauchen.)

Bitte alle vor gepackten Kisten in Englisch detailliert beschriften, damit der Zoll keine Probleme hat.

Und ich dachte ich habe einen ruhigen Oktober :-)

Der Stresspegel ist bei Alex und mir enorm gestiegen.
Tim leidet im Moment sehr und ist sehr anhänglich. Ich denke er spürt das irgendetwas passiert.
Das macht es  mir hier gerade nicht einfach.

Heute muss unbedingt noch  der Antrag für die Krankenversicherung raus. Ein Formular mit dem man sich ohne weiteres einen Tag lang beschäftigen kann. *würg*

Und wenn ich dann noch an die Verträge zur privaten Rentenversicherungen denke, wünsche ich mich zurück zu den Verkaufskosten und Endlosdiskussionen über Planungsthemen.

In diesem Sinne: Los gehts!!!

Montag, 20. Oktober 2014

Der Umzug rückt näher

Mittlerweile haben wir uns endlich auf ein Umzugsunternehmen festgelegt.
Unsere Wahl ist auf Hertling gefallen.
Mit innerdeutschen Umzügen Und Lagerung haben wir hier sehr gute Erfahrungen gemacht und unser Berater hat sich als ( hoffentlich ) echter Experte für Singapur Umzüge gezeigt.
Ich habe jedenfalls ein gutes Gefühl und bin bereit für unseren Container.
Irgendwie cool und aufregend, auf jeden Fall für mich.

Ansonsten leert sich unser Haus.
Ab heute leben wir offiziell nur noch provisorisch darin.
Die verkauften Stühle und ein paar fehlende Lampen konnten wir drei noch ignorieren.
Aber jetzt fehlt unser Kleiderschrank :(
Seht selbst.



Ansonsten haben wir in den vergangenen Wochen so einiges geschafft.
Ich hatte meinen letzten traurigen Tag bei Baumarkt direkt.( oder sollte ich Woche sagen;))
Viele Sachen sind gekündigt und ich muss mich noch mit dem Thema Anwartschaft befassen.
Ein Auto ist verkauft.
Die Anmeldung für den Kinderkrippenplatz von Tim ist verschickt.
Unser AppartmentHotel in Singapur ist gebucht.
Ich hab mir einem Internationaler Führerschein geholt. ( obwohl es mir vor dem Rechtsverkehr graut, ich sag nur Geisterfahrer)
Wir haben außerdem geklärt, dass es totaler Unsinn ist in die gesetzliche Rentenversicherung freiwillig einzuzahlen.Zeit sich Alternativen zu suchen.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232670/publicationFile/63947/freiwillig_rentenversichert_ihre_vorteile.pdf ( siehe Seite 11)

Und zu guter letzt hab ich mir auch noch die Weisheitszähne ziehen lassen.

Ansonsten bin ich total unaufgeregt. Bis der nächste Abschied kommt.